Die Frage nach den Formen von Literatur, die dem Aufbau der sozialistischen Gesellschaft entsprechen, ist heute in Deutschland wieder eine fast rein theoretische. Vor der Konterrevolution von 1990 sah das aber einmal anders aus; die Nationalliteratur der Deutschen Demokratischen Republik hat uns einen extrem umfangreichen Schatz künstlerischer Reichtümer hinterlassen, die sich die deutschen Sozialist*innen in Ost und West immer noch nur ungenügend angeeignet haben. Wer sie sich derweil peu à peu zu eigen macht, das sind die Chefideolog*innen der Bildungsministerien und die Berufsschwätzer*innen der bürgerlichen Feuilletons. Zum Beispiel steht seit Jahren die DDR-Autorin Christa Wolf auf dem sächsischen Lehrplan der Gymnasien, so dass man sich fragen muss, wie das möglich ist: jene Autorin, die der gefeierte bundesdeutsche „Literaturpapst“ Marcel Reich-Ranicki einst – mehr Lob als Schmähung – als „Staatsdichterin“ der DDR diffamiert hatte, wird heute bundesdeutschen Gymnasiast*innen vorgesetzt.

Was als Widerspruch erscheinen mag, ist jedoch in Christa Wolfs Werk angelegt. Durch ihre Abkehr vom literarischen Realismus im engeren Sinne und ihre Ersetzung einer konsistenten materialistischen Theorie der Verhältnisse durch „das Patriarchat“ und „die Industriegesellschaft“ als Deutungsmuster hat sie spätestens in den 1970ern und -80ern selbst den Weg zur bürgerlichen Rezeption ihrer Bücher gebahnt. Eine Gegenüberstellung ihrer beiden bekanntesten Romane „Der geteilte Himmel“ (1963) und „Kassandra“ (1983) soll diese Entwicklung verdeutlichen und dabei hervorheben, wieso der Realismus die geeignetste Methode klassenkämpferischer Literatur ist.

 

Fruchtbare Banalität: Der geteilte Himmel

 

„Ihre Geschichte ist banal“, denkt Rita Seidel, die Protagonistin in Christa Wolfs erstem Roman „Der geteilte Himmel“ von 1963. Und sie hat Recht. Das Buch erzählt von der eher unspektakulären Liebe zwischen ihr und dem jungen Chemiker Manfred, von ihrer Anwerbung als Neulehrerin Anfang der 1960er-Jahre und ihrem Praktikum in einem Waggonwerk in Halle. Dennoch langweilt der Roman nicht, weil er in der besonderen Geschichte Ritas die allgemeinen und oft widersprüchlichen Verhältnisse in der noch blutjungen sozialistischen Gesellschaft der DDR darstellt.

Durch ihre Agitation zum Lehramtsstudium in Halle wird das Dorfmädchen Rita Seidel in eine widerspruchsreiche Konstellation von Charakteren geschleudert, denen sie anfangs noch reichlich naiv, aber offen gegenübertritt. So zieht sie ein bei Manfred, der etwa zehn Jahre älter als Rita ist und so im Gegensatz zu ihr noch das Ende von Weltkrieg und Faschismus bewusst miterlebt hat. Sein Menschenbild ist davon gezeichnet, er trägt misanthrope und nihilistische Züge. Das Zusammenleben und die Liebe mit Rita sowie die Chance, ein von ihm verbessertes Produktionsverfahren in einer DDR-Fabrik angewandt zu sehen, schwächen diese Charakteranteile jedoch ab. Manfreds Weiterentwicklung bricht dennoch jäh ab, als sein neues Verfahren zur Erprobung in der Produktion abgelehnt wird. Daraufhin verlässt er die DDR nach Westberlin.

Schon hier erweist sich die Schärfe in Wolfs realistischer Darstellung: Manfred ist, wie viele Menschen, die damals die DDR nach Westen verließen, nicht böse und kein schlechter Mensch – er ist ein Produkt einer Zeit, in der die Weltgeschichte unmittelbar wie sonst nur selten in das Leben der einzelnen hineinwirkte. Und dass er die Entscheidung zur Emigration trifft, ist nicht nur seiner persönlichen Schwäche, sondern auch den Fehlern der Funktionär*innen der DDR geschuldet: kurz nach seiner Auswanderung wird sein Verfahren doch noch eingesetzt.

Weitere Charaktere, die einen historischen Ballast für die sozialistische Gesellschaft bedeuten, sind Manfreds Eltern. Sein Vater ist heute wieder Funktionär in der Produktion, wie schon vor dem Faschismus. Vor allem ist er „[e]in deutscher Mitläufer. Eine Überzeugung hat er nie gehabt.“ So wie die SA-Uniform in die Garderobe kam, wurde sie zügig nach dem Krieg umgefärbt und bald erschien dort das Parteiabzeichen der SED. Seine Frau, Manfreds Mutter, begrüßt und unterstützt Manfreds Weg in den Westen ganz begeistert. Die beiden sind vor allem Opportunisten, bei Gelegenheit stramm konterrevolutionär und eine Gefahr für den Aufbau des Sozialismus – auch damit, zeigt das Buch, muss der sozialistische Staat umzugehen wissen.

Das Gegenstück zu den beiden heißt Rolf Meternagel. Ihn lernt Rita im Praktikum im Waggonwerk kennen. Wegen falscher Abrechnungen, die ihm Kollegen untergeschoben haben, wurde er bereits degradiert – von Manfreds Vater. Er arbeitet unermüdlich, um die Produktivität seiner Brigade zu erhöhen und das unterschlagene Geld zurückzuzahlen. Repräsentativ steht er für die Geschichte der deutschen Arbeiterklasse, die im Faschismus mitmarschiert ist, danach massenhaft in alliierten Lagern saß und aus alledem die Lehre zog, nun überzeugt den Sozialismus aufzubauen, sich nichts mehr von Offizieren und “Anstreichern” (Brecht) vormachen zu lassen und selbst die Führung zu übernehmen: „Normal ist, was uns nützt, was unsereinen zum Menschen macht. Unnormal ist, was uns zu Arschkriechern, Betrügern und Marschieren macht, die wir lange genug gewesen sind.“ Schlussendlich bricht Meternagel jedoch krank und erschöpft zusammen – wenngleich er bewundernswert ist, lehrt er uns also, dass der Aufbau der Sozialismus keine Frage der Aufopferung einzelner, sondern bloß der gemeinsamen Anstrengung vieler sein kann.

Auch jene, die den Sozialismus vorwiegend für eine Sache auswendig gelernter Phrasen halten, kommen im „geteilten Himmel“ in der Person des Mangold zu Wort. Über seinen Hintergrund, seine Vergangenheit und seine Persönlichkeit lernen wir leider wenig. Nur im Lehrerinstitut tritt er auf als Student, der seine Dozenten bei Zitierfehlerchen zurechtweist, die Linie der Partei dogmatisch vertritt und über diese redet „wie Katholiken über die unbefleckte Empfängnis“. Er ist eine der wenigen Figuren, die in Wolfs Buch leider sehr im Prinzip, das sie verkörpern, aufgehen und umso weniger eigentlicher literarischer Charakter, also durch das Besondere vermitteltes Allgemeines, sind.

Sein Gegenstück im Buch ist der Dozent Schwarzenbach, der auch zuallererst Rita für das Lehrerstudium angeworben hat. Er war einst nationalsozialistisch fanatisiert, wollte zu Kriegsende gar in den Werwolf gehen und sterben. “‘Damals’, sagte [Schwarzenbach], ‘hatten wir Haß und Verachtung verdient und erwartet. Die [sozialistische] Partei war nachsichtig und geduldig mit uns, wenn auch anspruchsvoll. Seitdem halte ich etwas von diesen Eigenschaften: Nachsicht, Geduld. Revolutionäre Eigenschaften, Genosse Mangold.” Er personifiziert eine kommunistische Partei, wie sie anzustreben wäre: das Kriechertum und stumpfe Hörigkeit abgelegt, demokratisch, aber nicht kleinbürgerlich oder anarchistisch.

In dieser komplexen – und hier auch nur ausschnittweise angerissenen – Figurenkonstellation fällt schließlich auch ein Generationenkonflikt auf, der möglicherweise für den Aufbau des Sozialismus in Zukunft von Bedeutung sein wird. An echten Charakteren, „lebenden“ Menschen illustriert Wolf, dass auch für die DDR galt, dass „wir es hier zu tun haben, [mit einer] kommunistische[n] Gesellschaft, nicht wie sie sich auf ihrer eigenen Grundlage entwickelt hat, sondern umgekehrt, wie sie eben aus der kapitalistischen Gesellschaft hervorgeht, also in jeder Beziehung, ökonomisch, sittlich, geistig, noch behaftet ist mit den Muttermalen der alten Gesellschaft, aus deren Schoß sie herkommt“ (Marx: Kritik des Gothaer Programms).

Damit bekommt „Der geteilte Himmel“ als ein Werk des sozialistischen Realismus unter vielen auch einen historischen Wert, weil das furchtbar verzerrte, fatalistische Bild von der DDR als eines diktatorischen Monoliths, der nach 40 Jahren aus eigenem Antrieb zerbrach, hier aufgehoben wird. Der reale Sozialismus hatte innere Widersprüche – und das wird er auch in Zukunft haben.

Die größte Schwäche des Romans ist – neben ein paar etwas flachen Nebenfiguren – die „erpresste Versöhnung“ am Ende, in dem Rita sich für den Sozialismus entscheidet und alles irgendwie gut ausgeht: „Das wiegt alles auf: Daß wir uns gewöhnen, ruhig zu schlafen. Daß wir aus dem vollen leben, als gäbe es übergenug von diesem seltsamen Stoff Leben. Als könnte er nie zu Ende gehen.“ Hier kulminiert noch zum Schluss ein realistischer Roman in eine Seite Mutmach-Phrasen. Dem Wert der realistischen Darstellung bis dorthin nimmt das natürlich nichts.

Ostberlin wird zu Troia: Kassandra

Ganz anders liest sich der zwanzig Jahre später erschienene Roman “Kassandra”, in dem Christa Wolf den Mythos des troianischen Krieges aufgreift:

Die Stadt Troia wird zehn Jahre lang von einer Armee der griechischen Städte belagert, nachdem Helena, die Tochter des Menelaos, von den Troianern entführt worden war. Schließlich endet die Belagerung mit dem Einsatz des berühmten Troianischen Pferdes, mit dessen Hilfe griechische Soldaten in die Stadt gelangen und die Stadttore öffnen. Erzählt wird die Begebenheit aus der Sicht der Tochter des Priamos, Kassandra, gesegnet und verflucht vom Gott Apollon: Denn sie besitzt die Gabe des Sehens, doch Glauben schenkt ihren Prophezeiungen niemand.

So auch in Christa Wolfs literarischer Adaption des Mythos, obgleich sie ihn in entscheidenden Punkten abwandelt. Auch den troianischen Krieg konnte Kassandra vorhersagen, der in Wolfs Roman um ein Phantom geführt wird: Kassandras Bruder Paris liebt die ihm von der Göttin Aphrodite versprochene Helena, die Gemahlin des König Menelaos von Sparta. So wird sie von Paris entführt, doch auf der Flucht wird Helena ihm von den Ägyptern wieder abgejagt. In Troia angekommen, gibt Paris – und mit ihm der gesamte troianische Hofstaat – vor, seine verhüllte Begleiterin sei tatsächlich Helena und täuscht damit alle Bürger Troias. Sie sollen glauben, einen Krieg zu Ehren eines Ideals zu führen, obwohl in Wahrheit politische Ambitionen dahinter stehen.

Kassandra scheitert trotz all ihrer Bemühungen daran, die Männer vom Krieg abzuhalten und muss mitansehen, wie ihr geliebter Bruder Troilos bereits am ersten Tag erschlagen wird, ebenso ihr Bruder Hektor. Ihr Geliebter Aineas drängt sie gegen Kriegsende dazu, mit  ihm und einigen anderen Troianern zu fliehen, um Troia andernorts wiederaufzubauen; sie lehnt jedoch ab, im Wissen um ihren sicheren Tod.

Immer wieder erweckt der Roman den Eindruck, als eine Allegorie auf die von einer Systemkrise geschüttelte DDR der 1980er-Jahre geschrieben zu sein. Dieser Versuch scheitert jedoch, da diese Methode letztlich nicht geeignet ist, die realen Verhältnisse abzubilden, sondern bei oberflächlichen Parallelen stehen bleibt.

So zum Beispiel König Priamos und sein Hofstaat, die einer um Halt ringenden Regierung eines in die Enge getriebenen Staates wohl nicht näher kommen können und sich dabei an jeden Strohhalm klammern – wie die DDR-Führung aus Sicht der ostdeutschen Opposition. Den Feind suchen sie dabei nicht nur Außen, sondern auch im Inneren, zu dessen Bekämpfung sogleich unter Führung des Kopfes der Palastwache, Eumelos, ein enges Sicherheitsnetz aufgebaut wird, das Dissidenten und Kritiker schnell verschwinden lässt. Hier lässt sich erstmals eine Parallele Kassandras zur Autorin annehmen, denn beide standen Zeit ihres Lebens unter staatlicher Beobachtung.

Kassandra selbst macht im Verlaufe des Romans eine ähnliche, wenn auch deutlich schneller voranschreitende, Entwicklung durch wie Rita Seidel, vom jungen, naiven Mädchen zu einer gereiften, überaus desillusionierten Frau. Dabei kristallisiert sich ein utopischer Charakter in ihrer Auflehnung gegen die troianische Kriegstreiberei heraus, als sie „[z]wischen Töten und Sterben … ein Drittes“ fordert: „Leben.“ Identifiziert sie sich anfangs noch vollständig mit ihrem Vater und dem Palast, löst sie sich mit der Zeit immer mehr los und erlangt ihre Autonomie gegenüber Troia, in vollstem Bewusstsein darüber, dass dies ebenso ihren Tod bedeutet. So stellt sie kurz vor ihrem Entschluss fest: „Nicht Troias wegen muss ich bleiben. Troia braucht mich nicht.“ Das – im strengen Wortsinne – Utopische wird hier durch die Unmöglichkeit ihrer eigenen Freiheit noch verstärkt.

Die Gruppe der Exilanten um Aineas verweist auf die sich gegen Ende der DDR bildenden Formation aus Künstlern und Intellektuellen, zu denen auch Christa Wolf gehörte, die sich zwar in Opposition zur Regierung sehen und eine Art Opposition im stillen Kämmerlein betreiben, jedoch ihrem Selbstverständnis nach keineswegs antikommunistisch sind und durchaus an den Sozialismus glauben, weshalb sie seinen Neuaufbau anstreben. Wie Christa Wolf zur Zeit der Konterrevolution ist Kassandra allerdings bereits zu sehr resigniert, um sich diesen Bemühungen anzuschließen.

Die Autorin unternimmt auch den Versuch einer Kritik eines Feminismus, der bestrebt ist, durch die Übernahme männlichen Macht- und Gewaltstrebens bis hin zum Krieg, Frauen im schlechtmöglichsten Sinne Männern gleichzumachen. So fordert die amazonische Anführerin Penthesilea den Achill zum Zweikampf heraus oder befiehlt die brutale Ermordung des Vergewaltigers Kassandras.

Wolfs Gegenthese zu dieser vermeintlichen Verirrung ist eine Kritik der modernen Gesellschaften, die letztlich auf die Ableitung der meisten Übel der imperialistischen Gesellschaft, ja der Menschheitsgeschichte, aus Patriarchat und Männlichkeit hinausläuft. Diese Idee entwirft sie im Wesentlichen in den “Vier Vorlesungen”, die in der DDR-Ausgabe von “Kassandra” zum Roman hinführen (und im Westen als einzelnes Buch erschienen sind). Hand in Hand geht ihre idealistische und systemblinde Patriarchatskritik zu dieser Zeit mit einer echten “schwachsinnsthese von den industriegesellschaften” (Ronald M. Schernikau), die in Ost und West letzten Endes dasselbe Übel – die moderne Industriegesellschaft und männliche Herrschsucht – am Werk sieht. Damit verabschiedet sich Wolf deutlich von einer materialistischen und klassenbewussten Kritik zugunsten einer abstrakten Gleichsetzung von realem Sozialismus und Kapitalismus.

Was also ist von der gelungenen realistischen Darstellung im „Geteilten Himmel“ 20 Jahre später noch geblieben? Darstellung und Kritik des Buches zielen ohne Zweifel noch auf die realen Verhältnisse in der kriselnden DDR  ab – Christa Wolf hat keinen mythologischen Roman geschrieben. Doch durch den Umweg über die Antike und die oberflächlichen Parallelen, die sie zieht, wird die Kritik inhaltlich mitunter platt und systemblind. An die Stelle einer materialistischen Theorie tritt eine idealistische These vom Patriarchat, die blind macht für alle Formen bürgerlicher und sonstiger Klassenherrschaft. Klassenantagonismen gibt es scheinbar nicht mehr. Dies zeigt sich auch an ihrem verflachten Pazifismus, etwa als Kassandra ihren Troianern vorwirft, dass sie nur aufhören müssten zu siegen, damit „diese eure Stadt bestehn [wird]“. Problem sei hier der Kampf an sich und nicht die realen Widersprüche, die ihn erzwingen.

 

Letztendlich ist Christa Wolf gescheitert an der “fast unlösbare[n] Aufgabe […], weder von der Macht der anderen, noch von der eigenen Ohnmacht sich dumm machen zu lassen” (Adorno: minima moralia). Die Resignation und Rückschläge, die sie in der DDR erfährt (ihre politische Laufbahn wäre eine eigene Darstellung wert), schlagen sich auch in ihren Texten nieder und diese werden damit auch zugänglicher für ihre bürgerlichen Rezipienten: wenn selbst eine Reaktionärin wie die spätere Bundeskanzlerin Angela Merkel im Interview mit Günter Gaus (1991) angibt, “das Kassandra-Buch” habe ihr gefallen, dann ist zweifellos mit dem Buch etwas faul.. Auch das Ende des Romans ist deutlich pessimistischer, endet es doch mit dem Tod der Hoffnung verkörpernden Protagonistin und deren bloßen Wunsch, dass “der Gedanke, einmal in der Welt” auch nach ihrem Tod fortlebe. Und weil man in der bürgerlichen Gesellschaft von Wünschen viel, von veränderender Praxis wenig hält, ist “Kassandra”, wie andere späte Werke Wolfs, gefundenes Fressen für bürgerliche Kulturverwalter. Nichtsdestoweniger sollten Sozialist:innen den Versuch unternehmen, dort, wo es möglich ist, Wolfs Werk gegen die bürgerliche Gesellschaft in Stellung zu bringen und es trotz all seiner Widersprüche zum Teil eines sozialistischen Erbes zu erheben.